Berufliche Orientierung in der Schule

In der Fachzeitschrift dvb-Forum (wbv-media) des deutsches Verbandes für Bildungs- und Berufsberatung konnten wir in der letzten Ausgabe die Hintergründe der DEEP!-App in einem Artikel für Praktiker*innen vorstellen. In dem Artikel wird die Relevanz der verdichteten Berufsberatung in der Schule deutlich.

Orte für berufliche Orientierung

Generell ist die Schule der Ausgangspunkt für Berufsberatung. Neben dem klassischen „Berufs-Information-Zentrum“ haben sich in den letzten Jahren einige digitale Angebote etabliert. Eines davon stellt die App „DEEP!“ dar. Die Schule hat eine immer wichtigere Rolle in der Berufsorientierung erlangt. Sowohl das Lehrpersonal, als auch spezielle Räumlichkeiten sollen die bessere Ausgestaltung von Berufsberatung im Rahmen des Unterrichts ermöglichen.

Einflussfaktoren auf den beruflichen Werdegang

Im schulischen Alltag werden die Jugendlichen ständig mit Feedback aus den unterschiedlichsten Quellen konfrontiert. Noten und Gespräche beeinflussen die Selbstreflexion der Schüler*innen, sowie die eigene Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung. Das Handeln der Lehrpersonen erfordert deshalb einen hohen Grad an Fachkompetenz.

Guiding Schools

Anhand von exemplarischen Schulen soll bewusst überprüft werden können, inwieweit eine Schule ihrer Verantwortung bei der Berufsberatung schon optimal nachkommt und worin konkretes Verbesserungspotential besteht. Dieses Konzept basiert auf einem englischsprachigen Handbuch zum Thema, das im aktuellen Projekt ins Deutsche übersetzt und an die deutschen Strukturen angepasst wird. Der Fokus liegt auf der Vermittlung berufsbiografischer Gestaltungskompetenzen. Die Jugendlichen sollen in der Lage sein, ihre eigene Biografie auch über die Berufs- oder Studienwahl hinaus aktiv gestalten zu können.

Berufliches Orientierungszentrum in der Schule

Bis jetzt gehören eigene Räumlichkeiten speziell für die berufliche Orientierung in der Regel nicht zum Inventar von Schulen. Gerade für die bessere Realisierung einer Berufsberatung, ist dies aber durchaus sinnvoll. Bausteine eines solchen Konzepts können z.B. Informationsmaterialien, extra PC-Pools oder feste Ansprechpartner*innen sein. Auch ein regelmäßiges Angebot von Berufsberatung ist von Relevanz laut aktueller Forschung. Besonders für benachteiligte Schüler*innen würde dieses intensive Angebot eine große Stütze in der eigenen Studien- und Berufswahl sein.

Sie haben Fragen zum Einsatz der DEEP!-App in Ihrer Beratung? Schreiben Sie uns einfach an.

 

Hier geht es zum ganzen Artikel der Fachzeitschrift:

https://www.wbv.de/journals/zeitschriften/dvb-forum/shop/detail/6/Detail/0/1/DVB2102W/facet/DVB2102W///////special/jahrgang/2021.html?cHash=ff413e0c6d46a70c30f7e5fa1226d7e6#single-0f8ab380e2c550c2

 

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